Zur ungewohnten Zeit am Donnerstagabend fanden sich fast 50 Geschwister in unserer Kirche ein. Trotz Coronaauflagen fand sich für alle Geschwister ein Platz im Kirchenschiff.
Der Apostel stellte sein Dienen unter dem Wort aus dem 95. Psalm, Vers 6:
„Kommt, lasst uns anbeten und knien und niederfallen vor dem Herrn, der uns gemacht hat.“
Dieses Wort ist ein Teil vom Loblied auf Gott. Wenn wir Gott anbeten, dann geschieht dies immer in Demut. Anbetung Gottes kommt zum Ausdruck durch:
• Verehrung und Liebe
• Lob und Dankbarkeit
Anbetung Gottes geschieht nicht nur in Worten, sondern ebenso in Taten.
Zum Ende des Gottesdienstes erfolgte dann der Wechsel in der Gemeindeleitung. Apostel Wittich würdigte den scheidenden Vorsteher für seine 16-jährige Tätigkeit. Er war unter seinen „Kollegen“ im Bezirk stets geachtet und geschätzt worden. Der Apostel und auch der Bezirksvorsteher dankten ihm für seine aufopferungsvolle Arbeit und für seine direkte Art in der Zusammenarbeit. Das Ende als Vorsteher ist aber noch nicht das Ende als Amtsträger. Priester Wurziger wird der Gemeinde weiterhin als Priester zur Verfügung stehen.
Als Nachfolger für die Gemeinde wurde unser Priester Heiko Müller als neuer Vorsteher beauftragt. Bei seiner Ansprache ging der Apostel auf die große Verantwortung ein, die er nun überträgt. Er betonte aber, dass er die Gemeinde in gute Hände gibt und dass er volles Vertrauen in den neuen Vorsteher hat.
Umrahmt wurde der Gottesdienst durch den Gemeindechor. Dies sorgte beim Apostel auch für Überraschung und Freude. Er war es nicht mehr gewohnt, dass ein Chor live singt. Dies hat noch einmal einen besonderen Eindruck an diesem denkwürdigen Tag hinterlassen und wir wünschen unserem neuen Vorsteher viel Kraft und Gottes Hilfe bei seiner Aufgabe.
Der Gemeinde wurde außerdem mitgeteilt, dass ab November in Oelsnitz keine Wochentagsgottesdienste mehr stattfinden.
Neuapostolische Kirche